Das verschwundene Metall
In einem großen Industriewerk herrschte Unruhe. Seit Wochen verschwanden immer wieder Kupfer- und Aluminiumplatten. Diebstahl, Unterschlagung oder Fehler beim Erfassen oder im Warenwirtschaftssystem?
Es schien wahrscheinlich, denn die gestohlenen Materialien waren zwar hauptsächlich Reste aus der Produktion, aber dennoch wertvoll genug, um Begehrlichkeiten zu wecken. Die Sicherheitsvorkehrungen im Werk waren umfangreich, aber es gab einen Schwachpunkt: ein abseitsgelegenes Tor, das nicht videoüberwacht wurde. Dort wurden die gestohlenen Metalle offensichtlich zur Abholung bereitgestellt.
Doch die große Frage war:
Wer steckte dahinter, und wer hatte interne Informationen weitergegeben?
Die Ermittlungen beginnen
Eine Detektei wurde vom Industriewerk engagiert, um den Fall zu untersuchen. Die Polizei hätte keine Kapazität, um eine Observation durchzuführen. Der Staat zieht sich wohl aus seiner Verantwortung zurück und befasst sich lieber mit Parksündern und Politik-Kritikern.
Detektiv Jonas Falk und seine Partnerin Lisa Sommer übernahmen die Leitung der Operation. Beide waren erfahren in Fällen, die nicht nur technisches Know-how, sondern auch eine feine Beobachtungsgabe erforderten. Der erste Hinweis führte sie zu einem verdächtigen weißen Mercedes Sprinter, der mehrmals in der Nähe des Werks gesehen worden war. Auffällig war, dass die Kennzeichen des Wagens mehrfach wechselten, mal deutsche, mal ausländische Nummernschilder. Es war offensichtlich, dass die Täter versuchten, ihre Spuren zu verwischen.
Um die Detektive optimal zu koordinieren, nutzte das Team das PAJ-GPS-Tracking-System. Dieses ermöglichte es ihnen, die Bewegungen aller Einsatzfahrzeuge auf einer Karte in Echtzeit zu verfolgen. So konnte die Detektive die Positionen der Teammitglieder sehen und die Einsatzleitung in der Zentrale die Fahrzeuge leiten und sicherstellen, dass die Detektive immer in bester Position blieben.
Schon der ersten Observationstag rund um das abgelegene Tor brachte Erkenntnisse. Ein weißer Mercedes Sprinter näherte sich gegen Mittag dem Tor – vermutlich der Wagen, der schon mehrfach erkannt worden war. Die Detektive blieben im Hintergrund, während der Transporter am Tor hielt. Der Fahrer stieg aus und tippte am Tastenfeld. Das Tor öffnete sich. Der Mann kannte also den Zugangscode. Dies deutete sehr auf interne Mittäter hin. Dass dies am Mittag geschah, ließ gleichermaßen auf Routine und Dreistigkeit schließen. Manchmal ist ein offenes Vorgehen von Tätern eine Strategie, da viele Menschen glauben, dass Straftaten nur im Vorborgenen geschehen.
Die Spur wird heiß
Der Sprinter verließ einige Zeit später wieder das Gelände und der Fahrer verschloss das Tor sorgfältig. Der Wagen lag nun tiefer in den Federn und beschleunigte nur mühsam und qualmend an der ersten Steigung.
Durch die präzise Koordination der Einsatzleitung wurden die Einsatzfahrzeuge über die PAJ-Ortungssystem gelenkt, um den Mercedes zu verfolgen, ohne aufzufallen. Gleichzeitig dirigierte die Zentrale ein Fahrzeug in ein anderes Dorf, als Reserve und um einen möglichen weiteren Weg abzudecken. Die Straßen wurden ländlicher, die Umgebung einsamer. Als der Mercedes in einen abgelegenen Waldweg einbog, ließen sich die Detektive zurückfallen, um nicht entdeckt zu werden.
Die Einsatzleitung meldete, dass es einen abgelegenen Hof in der Nähe gibt. Es wurde ein Privatermittler mithilfe der PAJ Ortung zu einem erhöhten Waldweg gelotst. Es wurde angenommen , dass von hier Einblick auf den Hof genommen werden könnte.
Und besser noch! Hier gab es einen Jägerhochsitz am Waldrand. Von hier aus konnte das Gelände des Gehöfts perfekt eingesehen werden. Auch ein weißer Mercedes Sprinter ohne Kennzeichen wurde entdeckt.
Der Zugriff
Die Zentrale nahm vorsorglich Kontakt mit der örtlichen Polizei auf. Der Dienststellenleiter kannte das Anwesen im Wald und berichtete, dass der Hof schon früher von Kriminellen angemietet worden war.
Doch noch war es für ein Eingreifen zu früh und die Beweislage noch zu dünn. Doch dies sollte sich bald ändern. Es kam ein Pkw mit 2 Männern. Anhand von Fotos, die dem Betriebsleiter des Industriewerks übermittelt wurden, konnte er die beiden Männer als Mitarbeiter identifizieren.
Zusammen mit einem weiteren Mann, mutmaßlich dem Fahrer des Sprinters wurden Metallplatten entladen. Dann wurden ausländische Kennzeichen am Sprinter angebracht. Der Detektiv konnte vom Hochsitz aus mit seiner guten Kamera weitere Fotos machen und an das Team übermitteln. Die Einsatzleitung schickte die Fotos an den Betriebsleiter, welcher nun auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Diebesgut identifizieren konnte. Das entladene Metall entsprach in Farbe und Maßen dem Metall, welches im Werk regelmäßig verschwand.
Nun sollte es schnell gehen. Die Polizei kam mit 3 Einsatzwagen zum Hof. Ein Detektiv durfte bei dem Zugriff bei ihnen sein und direkt den Transporter und das Material fotografieren.
Die 3 Männer ließen sich ohne Widerstand zu leisten festnehmen.
Die Kombination aus modernster GPS-Technologie von PAJ, präziser Beobachtung und perfekter Koordination der Detekti

Präzise Ortung entlarvt organisierten Metalldiebstahl
— Walter Dwinger, Privatdetektiv